Wie kann die Energiestrategie 2050 umgesetzt werden? Strom TV hat am Stromkongress bei Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Forschung nachgefragt.
DialogForum
27.01.2012
Wie weiter in der Energiepolitik, Frau Leuthard?
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Kommentare
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H. Burri 16.4.2012 09:26
Schockstarre
Ich hätte gerne einmal ein paar Reaktionen zur bekannt gegebenen Energiepolitik von Teilnehmern in diesem Forum gesehen.
Leider scheinen aber alle in Schockstarre gefallen zu sein. Aufwachen Leute !
Hermann Scheuber 20.4.2012 17:43
H. Burri 15.4.2012 09:42
AW: Schockstarre
Einer der wenigen, der in den Ameisenhaufen stach und nun entsprechend gebissen wurde, war Günter Grass, der die Augen vor der Kernkraft-Verwendung micht verschloss.
Sobald das 5 %ige U235 keinen AKW-Abnehmer findet, muss es zu 95%iger Sprengkopf-Ware aufzentrifugiert werden nebst dem alles durchdringenden depleted Uranium U238. Der Menschheit wird somit die beste Energie entzogen und ungeheure Kriegsvorräte angereichert in allen Ländern, die etwas auf sich halten.
Aus lauter Angst der unwissend gehaltenen Mehrheit musste deshalb BR Leuthard Hiroshima anstatt Fukushima wählen. Dazwischen gibt es vorläufig nichts, da die
Rotgrünen nach dem Kaiseraugster Sieg sich ebensosehr auf die faule Haut legten wie die Kernforschung im PSI.
Energiepolitik in Scherben
Nun hat man die "Katze aus dem Sack gelassen". Die Eckpunkte der Schweizer Energiepolitik sind bekannt. Ich habe einiges erwartet, nur nicht das. Im Grunde ist es - bereits nach einem Jahr - das totale Eingeständnis einer verfehlten Beurteilung der Lage. Man versucht einfach die Flucht nach vorne mit Hau-Ruck. Man hat gemerkt, dass man mit den NEE in der angenommenen Zeit (oder überhaupt) nie und nimmer soweit kommen dürfte wie die schönen Zahlen die Bevölkerung glauben machen sollten. Neue enorme Abhängigkeit von importiertem Gas. Gleichwohl Festhalten an den Klimazielen. Keine KEV mehr für PV-Anlagen unter 10 MWp. Ich denke wirklich, dass dies nun der politische GAU im Lande ist. Aber die meisten Politiker haben die Konsequenzen echt verdient, welche sie mit ihrem einmaligen Schnellschuss vor einem Jahr iniitiert haben. BR Leuthard legt zwar jetzt die Karten auf den Tisch aber in ihrer Haut möchte ich nicht stecken. Auf die Reaktionen - auch hier - darf man wirklich gespannt sein.
Die richtige Energie einsparen
Energie-Sparen schon immer und nun erst recht
Am meisten muss HEIZÖL eingespart werden!
Unsere Kindeskinder möchten nämlich auch noch
Auto fahren können und nicht tonnenschwere
Energiespender herumkutschieren, nur weil das
Rohöl gewissenlos im Keller bequem verfeuert wurde.
Das Erdgas gehört der Chemie um Kunststoffe herstellen
zu können und nicht „umweltfreundlich“ den Auspuff
oder die Hochkamine der temporären EW’s durchzuspülen.
Wird Elektrisch aus Kernkraft eingespart, würden eigentlich
die Uran- & Thorium-Vorräte länger auch noch für unsere
Nachkommen reichen, jedoch die Politik kann nicht genügend sofort schlimmstes Kriegsmaterial daraus machen, was jedoch niemand hören will, da ja ein schlechtes Gewissen noch grössere ÄNGSTE hervorrufen würde.
Wird Elektrisch aus „erneuerbaren Energien“ eingespart, so werden die dazu nötigen Erz- & Energie-Ressourcen strapaziert (der ärmeren 3. Welt entzogen) und in wenigen Jahren unser Recycling grau-energetisch bis zur Null-Energie aufgebläht.
Es muss also mit jede Energie gespart werden, nur eben
in der richtigen Reihenfolge.
Frage an die Redaktion
Wieso werden Links nicht vollständig dargestellt ?? In jedem normalen Forum kann man Links anklicken. Auf dieser Seite kann man sie nicht einmal kopieren.
Wer hat nun recht ??
Es kommt immer darauf an, aus welcher Ecke die Pro und Kontra Argumentationen kommen. Die Herren Burri und Schweizer schiessen aus allen Rohren gegen den Solarstrom, offenbar ist er für alle steigenden Kosten verantwortlich. Die eingefleischten Atom Fans können sich einfach nicht damit abfinden, dass die Strommultis ihr Monopol zur zentralen Stromproduktion verlieren könnten. Zum Glück gibt es aber auch noch Fachleute, die das Ganze bei einer genügend langen Uebergangszeit weniger dramatisch sehen: http://www.ee-news.ch/de/solar/article/24179/netzausbau-fuer-starken-sol...- ueberschaubar In der Schweiz ist „dezentral und verbrauchernah“ offenbar noch nicht angekommen.
Zusatzkosten Neue Erneuerbare
Wer von Zusatzkosten von CHF 5 pro Monat und Haushalt
schreibt, hat keine Ahnung oder rechnet komplett falsch. Bis jetzt habe ich nirgens eine vollständige Berechnung gesehen, was uns wirklich PV-Strom kostet.
Gestern erschien in der Welt am Sonntag ein umfangreicher Artikel (Zu viel des Guten), welcher etwas aufzeigt, was für Schwierigkeiten auftreten durch die Einspeisung der bis vor kurzem durch Subventionen bombastisch geförderten Fotovoltaik in Deutschland. Bei einem solch massiven Ausbau wird man in Zukunft auch fossil betriebene Kraftwerke und Pumpspeicher-Kraftwerke subventionieren müssen, da sie nicht mehr kostendeckend betrieben werden können. Dazu kommen die happigen Kosten für den Umbau der Feinverteilnetze (smart grid). Man kann da nicht einfach sagen diese Beträge würden sowieso anfallen. Alle diese Kosten muss man der Fotovoltaik anlasten, da sie bei den in Grundlast betriebenen AKW's nicht anfallen.
Scharlatanerie
Ja, es ist tatsächlich sehr schwer bzw. gar nicht zu verstehen, weil es dabei nämlich im Prinzip um die Differenz von zwei sehr ungenauen Schätzungen geht. Mindestens auf Stufe Gymnasium lernt man aber, dass nichts so ungenau ist wie die Differenz von zwei grossen Zahlen. Differenz = Zusatzkosten ? Lachhaft ! Es tummeln sich einfach zuviele Scharlatane im Energiebereich.
Korrektur
Korrektur: Strom und fossile Energien (Brennstoffe und Treibstoffe)
Kosten Energiewende Deutschland
Gemäss einer Pressemeldung der Siemens müssen in der deutschen Energiewirtschaft in den nächsten 20 Jahren zwischen 1´400 und 1´700 Milliarden Euro investiert werden (gemeint ist der Bereich Strom. Man nimmt halt leider nie die eigentlich notwendige Unterscheidung zwischen Strom undWärme vor).
Wer hat da einmal etwas von 5 Fr pro Haushalt und Jahr für die schweizerische Energiewende erzählt ?? Auch für die Schweiz dürften sich die Kosten auf weit über 100 Mia belaufen. Wie die sich verteilen werden ist unklar (massive Strompreiserhöhungen, direkt via Steuern und andere Abgaben, etc.).
Guntram Rehsche 1.4.2012 23:37
AW: Kosten Energiewende Deutschland
Das zeigt nur, dass eben viele Kosten so oder so anfallen, ob nun in Fossile/Nukleare oder Erneuerbare investiert wird. Die 5 CHF / Monat für die Erneuerbaren beziehen sich auf die Zusatzkosten zu jenen, die sowieso anfallen. Ist das so schwierig zu verstehen?
beat marti 1.4.2012 22:48
Hermann Scheuber 30.3.2012 13:49
AW: Kosten Energiewende Deutschland
wie ist das zu verstehen:unterscheidung strom und waerme?
unterscheidung fossile brenstoffe und strom?
Schweiz ohne EU-Strom ?
Was, wenn die Schweiz auf den EU-Windstrom und den (im fernen EU-Spanien) landgekauften Solarstrom rechnet -und dieser "wegen Eigenbedarf" politisch solang zurückbehalten wird, bis wir als NichtMitglieder den 80'0 Mia-Rettungs-Schirm für alle südlichen Länder ebenfalls einbezahlt haben ev. gegen Ratifizierung des deutschen
Steuerabkommens? Und wenn dann auch kein Gas von
Groningen, Sibirien und der Türkei eintrifft? In einem solchen Fall wäre es doch eine Kleinigkeit, man könnte auf Kernmaterial mit einem 2-jährigen Lager in der Schweiz zurückgreifen, mit dem sogar Autobatterien geladen werden
k ö n n t e n !
beat marti 31.3.2012 10:26
Ulrich Schweizer 29.3.2012 18:18
AW: Schweiz ohne EU-Strom ?
entsprechend unterschiedlicher entstehung bzw fabrikation ist energie von der sonne,vom wind und gas ganz verschieden zu behandeln,wer erklaert die unterschiede? natuerlich riechen alle die politische erpressbarkeit im hintergrund.
Kein Verteilnetz mehr
Wenn ja jeder seinen Strom und seine Wärme selber erzeugt und die Speicherung kein Problem mehr sein soll brauchen wir das teure Verteilnetz für elektrische Energie nicht mehr. Schöne Aussichten sind das !
beat marti 30.3.2012 04:36
H. Burri 29.3.2012 17:10
AW: Kein Verteilnetz mehr
es geht nicht um entweder oder sondern wir brauchen beides,gekonnt eingesetzt..
Extreme Aussagen zur Eigenversorgung
Aussagen aus dem Leserbrief „Öl und Gas ersetzen“ im Tagi von heute. „Die dezentrale Energieversorgung ist die Lösung. Wir haben Sonnenenergie im Überfluss....Wer nachdenkt, kommt auf die verfügbare Technik zur Eigenversorgung: Fotovoltaik und Solarthermie kombiniert. Damit muss man keine Energie mehr einkaufen. Entgegen vielen Aussagen ist die Speicherung kein Problem mehr. Auch als Wasserstoff. Natürlich dezentral. Damit entfällt auch die ganze Energie-Logistik“.
Da kann ich nur noch staunen. Im Zusammenhang mit der Forderung nach der 1´000 W-Gesellschaft im Tagi vom Dienstag ist dieser Leserbrief vielleicht ja als ironische Entgegnung gedacht ??
beat marti 2.4.2012 07:46
Ulrich Schweizer 27.3.2012 23:04
AW: Extreme Aussagen zur Eigenversorgung
ich pflichte burri bei,dass dieser lesebrief eine utopie beschreibt.ironie ist immer fehl am platz bei schwierigen themen,sonst laeuft sie gefahr,fuer bare muenze genommen zu werden.
Kostenwahrheit
Die Befürworter behaupten immer in den Kosten für Atomenergie sei nicht alles enthalten. Es ist klar, dass ein neu erstelltes AKW den Strom teurer liefern wird, als die bereits amortisierten.
Selber behaupten diese Kreise, dass PV-Strom bald billiger werde als alles andere. Es mag sein, wenn auch sehr unwahrscheinlich, dass nach einer gewissen Zeit PV-Strom ohne Subventionen bei 10 Rappen pro KWh liegen könnte.
Vergessen wird dabei aber, dass auch sämtliche Infrastrukturkosten, welche zu PV-Energie nötig sind, aber nicht zur Energie aus AKW, mitgerechnet werden müssen.
Dies sind riesige Speicher, welche die zu bestimmten Tageszeiten im Uebermass anfallende Energie, speichern können. Ferner viele Ersatzkraftwerke, welche meist stillstehen und dann Strom erzeugen, wenn keine Sonne scheint. Dazu der umfangreiche Netzausbau "smart grid". Das sind Kosten, welche den Strompreis aus PV-Anlagen vervielfachen werden.
.
beat marti 30.3.2012 04:39
Hermann Scheuber 27.3.2012 18:20
AW: Kostenwahrheit
wenn wir den verbrauch richtig steuern,brauchen wir keine "riesigen speicher."bei unregelmaessig anfall alternativer energie muessen wir eben anderswo bremsen und damit durch dortigen nichtkonsum speichern mit bereits vorhandenen moeglichkeiten..
Schweiz ohne Atom
Den deutschsprachigen Ländern wird Strahlen-Hysterie vorgeworfen; sie gehörten 1945 schliesslich nicht zu den Siegermächten und erhielten ein „Atomverbot“ mit logischem Minderwertigkeits- Komplex. Zu kurz kommen ergab Neid und einen „Zu kurz kommen –Effekt, der in der Schweiz noch freiwillig übernommen wurde, nachdem die Möglichkeit für eigene Atomwaffen leichtfertig „ethisch“ aus der Hand gegeben wurde. Für ein gesundes Verhältnis zu jeder Energie braucht es anscheinend zuerst Kriegsmaterial; was dann noch übrig bleibt, kann immer noch für den Frieden eingesetzt werden (z.B. Sprengung von Lawinen oder eben Herstellung von Elektrisch für jedermann. Wenn nun bei uns (falls wir sogar noch auf den Draken verzichten) die ersten Terroristensprengköpfe
der 20'000 herumliegenden nebst weniges der bereits 2 Mio kg aufzentrifugiertem U235, das keine AKW-Abnehmer gefunden hat, eintreffen, haben wir, statistisch gesehen immer noch 5000 Jahre vor uns, die Geschichte zu lesen und entsprechend zu handeln.
3 Fehler
Auch ich bin für Mini-Reaktoren. Aber in der Schweiz wird es in jedem Quartier genügend Opositiion dagegen geben.
Abgebrannte Brennstäbe sollten wiederaufbereitet werden.
Radioaktive Abfälle, besonders die hoch radioaktiven müssen rückholbar gelagert werden. Diese werden wertvolle Rohstoffquellen darstellen für nachfolgende gescheitere Generationen.
beat marti 29.3.2012 08:59
AW: 3 Fehler
uebrigens:wo sind die frueheren gaswaermepumpen geblieben ??
Ulrich Schweizer 27.3.2012 06:28
AW: 3 Fehler
Elektrizität ist sehr wohl transportabel und speicherbar, je nach Medium mit mehr oder weniger Verlusten !
beat marti 27.3.2012 03:18
Benedikt Jorns 22.3.2012 20:48
AW: 3 Fehler
elektrizitaet ist weder transportabel noch speicherbar! daher sind tatsaechlich kleine,dezentrale elektrizitaetswerke anzustreben.wenn nun wieder eine bundesraetin einen gasliefervertrag vorbereitet hat,so nur fuer dezentrale werke mit waermekraftkoppelung.gas ist leichter herum zu transportieren als strom.beim umgang mit elektrizitaet gibt es noch wichtigere und dringlichere wirksame massnahmen in einzelheiten zu treffen als einfach mit pauken und trompeten den atomausstieg zu beschliessen oder dabei weiterhin ein veraltetes netz mit kostbarsten alternativen zu fuettern.
Die Energiewende hat noch einige Kurven vor sich!
Bei der Stromproduktion mit Kernspaltung sind drei grosse strategische Fehler möglich. Wir Menschen bringen es fertig und machen gleich alle drei.
Erstens sind nur inhärente (= nicht überhitzbare) Reaktoren zu verantworten. Um 2 Rappen billiger Strom produzieren zu können, entschied man sich für die Entwicklung von grossen Reaktoren und nahm eine mögliche Kernschmelze in Kauf. Heute geht es darum, schadlos den notwendigen Technologiewechsel anzustreben.
Zweitens dürfen wir das mit der heutigen Kernspaltung erst zu 2% genutzte Natururan nicht als "Atommüll" bezeichnen und diesen für 1 Mio. Jahre in ein Endlager bringen. Auch diese Dummheit beabsichtigen wir zu machen. Die bis 2040 notwendige Zwischenlagerung ist bis zur nachhaltigen Nutzung in zukünftigen Reaktoren zu verlängern.
Drittens dürfen wir nicht die beiden erstgenannten Dummheiten begehen und dann in Unkenntnis der für den Menschen langfristig grossen Bedeutung der Kernenergie-Nutzung den "Atomausstieg" verkünden. Auch diese Dummheit lassen wir nicht aus. Die industrielle Grossproduktion der ersten Mini-Reaktoren wird in wenigen Jahren beginnen.
Hermann Scheuber 22.3.2012 22:02
AW: Die Energiewende hat noch einige Kurven vor sich!
Dank an B.Jorns für diese Klarstellungen der grossen unbekannten Naturwissenschaft über d i e Energie, die diesen Namen auch verdient, was kein Lehrer der heutigen Jugend oder gar den Politikern beibringen darf, die alles nur aus der Zeitung über Tsunami- und Hurrican-Folgen lesen.
In wenigen Jahren heisst also, dass schon vor 2020 die
neuen Thorium-Zudosier Reaktoren auf dem Markt sind,
was vor allem Mühleberg interessieren dürfte. Bis dann die
ersten in der Schweiz laufen, müssen die neusten Wind-
uns SolarKraftwerke bereits wieder repariert und neu investiert werden und die Begeisterung für eine Einspeisung an ein EU-Netz dürfte stark gesunken sein.
So nimmt ja alles seinen natürlichen Kurvenweg, indem das
Beste stets am beständigsten und langlebiger als 40 Jahre ist.
Benedikt Jorns 22.3.2012 20:51
Willi Höhener 8.3.2012 16:09
AW: Die Energiewende hat noch einige Kurven vor sich!
Siehe dazu: www.vimentis.ch/dialog/readarticle/gedanken-zum-atomausstieg-/
Atomausstieg
Das dumme Lachen der Leuthard geht mir langsam auf die Nerven. Es zeigt doch deutlich, dass sie keine Ahnung von der Energie hat sonst würde sie eine ernste Miene zu ihren unüberlegten Entscheidungen machen. Ein Atomausstieg ohne schwerwiegende Zerstörungen der Natur, des Landschaftsbildes und des Klimas sowie der grossen Auslandabhängigkeit und den enormen Stromkosten, kann frühestens bis ins Jahr 2050 – 2060 erfolgen. Das heisst , die alten AKW sofort durch neue, effizientere und noch siechere AKW ersetzen. Das wäre die sauberste, sicherste und preisgünstigste Lösung des Energieproblems.
beat marti 8.3.2012 21:21
AW: Atomausstieg
"gerichtlich mit terminangabe" ist natuerlich ein werk von juristen,die kaum ein examen ueber energiebilanzen bestehen koennen.aber das gute daran ist,dass die menschheit endlich wieder unter den notwendigen druck kommt,um nach loesungen zu suchen.es ist ja einfach energiewirtschaftlich unmoeglich atomenergie,sonnenenergie in einen einzigen pool einzubringen und dann dort sowohl fuer lokmomotiven, hochoefen,aber auch platinen fuer computer anzuzapfen. obwohl es sich dabei nicht um kernphysik oder theoretische physik, sondern um die waermelehre der klassischen experimentalphysik der zweiten haelfte des 19.jahrhunderts, gerade vor einstein,handelt,bringt man nicht selten schon damit sogar approbierte wissnschafter boes ins schleudern. die ablehnung der akw kann also auch voellig ohne hinweis auf deren betriebsgefahren begruendet werden.noch 2 stunden nach sonnenuntergang habe ich strom fuer licht und den laptop,der wunsch nach bezug aus dem oeffentlichen netz wird spaeter aktuell.
beat marti 8.3.2012 19:38
AW: Atomausstieg
reaktoren kann man wie vieles andere,auch banale elektrogeraete bei ehemaligen schuelern von rumpelstilzchen kaufen,die firma beginnt mit g.e. und ist auch bekannt,dass sie gute anwaelte fuer die steeuererklaerung hat.also nicht in indien..
Hermann Scheuber 8.3.2012 16:43
Ulrich Schweizer 24.2.2012 12:12
AW: Atomausstieg
sicher besser als Mühleberg gerichtlich mit Terminangabe
abzustellen.
zum Trost: schon Galileo musste das PapstGericht anhören, das sogar die Erde mit der Sonne verwechselte,
ganz ähnlich wie heute die Kernenergie mit der Sonnen-Energie.
Leider hätte unsere PSI-Forschung besser die Thorium-Energie unter die Lupe genommen anstatt die Wasserstoff-Brennstoffzelle (mit Methanol).
Da uns heute leider ein 2. Paul Scherrer fehlt, müssen wir
den zudosierbaren Thorium-Reaktor wahrscheinlich bei
dem 3.Weltland INDIEN ganz bescheiden einkaufen und die ThoriumVorräte von den Majak-ähnlichen Neodym-Resthalden aus CHINA beziehen, die wir dort mit unserem Windenergie-Wahn verursachten.
weniger Solarförderung in D
Es kann als sicher gelten, dass die deutsche Bundesregierung die Förderung der neuen erneuerbaren Energien stark beschneiden wird.
Den deutschen Stromkunden werden pro Jahr bis jetzt dafür € 12 Milliarden abgeknöpft, wobei die Hälfte in PV fliesst.
Es werden 80 000 Arbeitsplätze mit in Durchschnitt € 75000
subventioniert, was dem doppelten durchschnittlichen deutschen Arbeitslohn entspricht.
Besonders bei der PV stellen sich deswegen absurde Erscheinungen ein. In Deutschland wird von den Firmen kaum geforscht. Man kauft lieber Panels in China ein. Diese werden billig abgegeben, weil eine grosse Ueberkapazität bei der Fabrikation besteht. Die deutschen Firmen mästen sich an den hohen Subventionen ohne Geld mit Forschung zu verlieren.
In der Schweiz will man nun die gleiche Dummheit wie in Deutschland machen und die Deckelung der Fördeung aufheben.
wirtschaftlichkeit?
"Die Bundesregierung streicht die Solarstromförderung deutlich zusammen. Besitzer von Kleinanlagen kommen glimpflich davon, Betreiber großer Solarkraftwerke trifft es härter." diese meldung aus dem deutschen spiegel zeigt,dass die einspeisung von grossen solaranlagen ins bestehende netz nicht nur aus naturgegebenen gruenden in der energiebilanz,sondern auch aus durch den menschen gemachten finanziellen gruenden weniger interessant ist als zahlreiche dezentralisierte kleinanlagen.
Ulrich Schweizer 23.2.2012 11:07
AW: wirtschaftlichkeit?
Ja, es wurde schon erwähnt: Die Wiisenschaft ist gefordert ! Aber auch der Bund. Da offenbar AKW's mit Uran/Plutonium entsprechend der geplanten Gesetze nicht mehr in der Schweiz gebaut werden können muss der Bund sofort in die Forschung der Thorium Reaktoren investieren.
Jedenfalls ist das gescheiter, als heute PV-Anlagen zu subventionieren. In Deutschland ist da bereits ein erster Schritt zum Ausstieg geplant.
Deutschland muss auch merken, dass gemäss OECD die Job-Aussichten sehr schlecht sind gegenüber Frankreich und somit sich bewegen.
Hermann Scheuber 23.2.2012 10:19
Carlo Gobetti 22.2.2012 17:34
Wie weiter mit den Alternativen?
Also nichts mit der Sonne ganz gross; ja und wenn der Wind nur für das Thorium-Zeitalter weht, wie lange dauern
dann die die Alternativen? Wer auf die Forschung und das
richtige Handling setzt muss bestimmt am wenigsten
wendehalsen.
...genau Herr Burri
es ist Schade, wenn man bei den Artikel von Ihnen keinen Lösungsansatz finden kann. Sie haben sicher jetzt 10 bis 15 Jahre Zeit ... Im Gegensatz zu Ihnen, arbeiten wir an einer neuen Turbine im Hydr.Labor für die Stromproduktion ... die Idee kam von mir ...
beat marti 23.2.2012 18:34
AW: ...genau Herr Burri
ich bin ein gegner der akw,aber auch ich halte einen ueberstuerzten austritt fuer unsinnig.bevor man kernenergie ad libitum freisetzt,sollen die alternativen wirklich ausgeschoepft werden.ich behaupte nicht,dass kernenergie mit dem abschmelzen des polareis etwas zu tun hat,weil ich es schlicht nicht weiss.wenn heute jemand in der schweiz die heizung ersetzt,sollte er dazu und fuer warmwasser solarwaerme nutzen,dafuer gibt es jetzt fast ueberall ausgereifte angebote.bei der elektritzitaet steht die nutzung noch in einer frueheren experimentierphase,zu der auch die "einspeiseverguetung" trotz ihrer verbreitung und beliebtheit gehoert.die dringendst erforderlichen erneuerungen setzen mehr kenntnisse voraus,als den professionnellen tabellenabschreibern und experten zur verfuegung stehen.
Ulrich Schweizer 23.2.2012 12:49
AW: ...genau Herr Burri
Ihre Meinung deckt sich mit meiner. Weiterbetrieb der bestehenden AKW's bis zu 50 oder 60 Jahre Betriebszeit.
Dazu Förderung der neuen erneuerbaren Energien im heutigen Rahmen.
H. Burri 23.2.2012 12:07
H. Burri 22.2.2012 09:22
AW: Vernünftige Lösung
Irgendwie scheinen Sie meine vielen Beiträge nicht verstanden zu haben. Man braucht nicht von der allgemeinen unproduktiven Hektik erfasst zu werden.
Die Lösung, welche ich hier stets vertreten habe war das eine tun (Weiterbetrieb der KKWs) und das andere nicht lassen (Förderung der NEE).
Wie schon öfters hier erwähnt worden ist so wäre der Beschluss für den Bau eines modernen KKWs nötig (gewesen), damit um 2020 herum die 3 alten KKWs, welche dann gemäss Plan abgeschaltet werden sollen, ersetzt werden können.
Neue Energien - andere Philosophie
Es ist tatsächlich so, dass eine "Energiewende" weit mehr ist als einfach die Einspeisung einer Zahl von neuen erneuerbaren Energien in bestehende Strukturen. Es braucht dann eben auch ein speziell darauf ausgerichtetes weitgehend neues dezentrales Netz, welches den unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften dieser neuen Energien gerecht wird. Eine andere Philosophie.
Diese Einsicht dürfte aber leider nur wenigen Gegnern der heutigen Versorgung wirklich klar sein. Folglich wird die Gefahr gross sein, dass die Eckpunkte einer dringend gebotenen Planung von anfang an wieder einmal falsch gesetzt werden. Dies umso eher als man ja einen Ausstieg aus der Kernenergie über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren gestaffelt vornehmen will. Eine Parallelwelt.
Jeder kann ohne Folgen bei der Beschaffung eines Militärjets dreinreden. Bei der Stromversorgung sollte dies nicht so sein !
beat marti 22.2.2012 16:27
AW: Neue Energien - andere Philosophie
"Ich möchte sehen was für eine erbärmliche Unfähigkeit hervorkäme, wenn Gegner der Atomkraftwerke oder Befürworter neuer erneuerbarer Energien plötzlich von Bern angewiesen würden, ein AKW zu planen" absolut einverstanden, ist ja auch nicht ihre aufgabe.mich beschaeftigen eher die gruenen,die mit ihren geschaffenen problemen nicht selber fertig werden.dennoch ist das einspeisen von kernenergie in besstehende netze nur praktisch und naheliegend,aber keineswegs langfristig und nachhaltig.
Ulrich Schweizer 22.2.2012 10:50
AW: Neue Energien - andere Philosophie
Beat Marti redet von erbärmlicher Unfähigkeit der leitenden Stellen der schweizerischen Elektrizitätswirtschaft.
Ich möchte sehen was für eine erbärmliche Unfähigkeit hervorkäme, wenn Gegner der Atomkraftwerke oder Befürworter neuer erneuerbarer Energien plötzlich von Bern angewiesen würden, ein AKW zu planen.
Jedenfalls sehe ich schon heute eine erbärmliche Unfähigkeit dieser Leute Firmen zu gründen, welche sich mit der bedeutenden Erzeugung und Einspeisung von neuen erneuerbaren Energien befassen. Sie können nur predigen und demonstrieren.
Ulrich Schweizer 22.2.2012 10:43
AW: Neue Energien - andere Philosophie
H.Burri bringt es auf den Punkt ! Es braucht neue Strukturen in unteren Netzebenen, welche für die bestehenden Grosskraftwerke nicht nötig sind. Ein neues AKW, für das neuerdings in der Schweiz keine Anzeichen zur Realisierung erscheinen, könnte reibungslos eingefügt werden. Klar braucht es ein verstärktes Hochspannungsnetz, z.B. um Energie, welche in nördlichen Meeren oder in Wüsten von Nordafrika zu bauen wären oder aber auch nur wegen des Mehrverbrauchs.
Die riesigen Kosten für die neu zuschaffenden Strukturen in den unteren Netzebenen inklusive zusätzlich nötiger Speicherfähigkeiten und Reservekraftwerke müssen voll auf die kWh-Preise der neuen erneuerbaren Energien gelegt werden. Sonst kommt man nicht zu realistischen Kostenvergleichen.
In der Energieproblematik und auch bei der Beschaffung eines neuen Kampfflugzeuges können alle mitreden. Besser ist aber in beiden Fällen wenn nicht alle mitentscheiden.
beat marti 22.2.2012 10:03
beat marti 22.2.2012 07:20
AW: Neue Energien - andere Philosophie
diejenigen,die an den massgeben schaltstellen sitzen,haben teilweise durchaus die richtigen konzepte dank ihrer ausbildung und erfahrung, koennen sie aber wegen umfeld und abhaengigkeiten nicht durchsetzen.schade.
wiederum andere an leitenden stellen zeigen erbaermliche unfaehigkeit . in der automobilwirtschaft wurden in den letzten jahren erstaunliche verbesserungen der energieeffizienz moglich,weil der endverbraucher selber ueber den kauf bestimmen kann.
am anfang,nicht am ende!
Weder energiewende noch solartechnik sind gescheitert,deren finanzielle probleme und anfangsschwierigkeiten sind banal und ueblich,einen anderen ausweg gibt es nicht. schwerpunkt der bemuehungen muss ein modernisierter umgang mit elektrischer energie sein,nicht einfach die einspeisung von alternativenergie in ein ein veraltetes netz zum gebrauch in oldtimern.
beat marti 24.2.2012 09:23
AW: am anfang,nicht am ende!
noch krasser wird es bei der luftwaermepumpe im bivalenten einsatz über dem gefrierpunkt. deren groesse ist abzustimmen auch mit dfem mittleren waermebedarf,nicht nur bei betrieb knapp ueber dem gefrierpunkt.zu grosse waermepumpen,zu hohe temperaturen, verschleudern energie.auch da hoert man gelegentlicch seltsames wenn das blosse tabellenabschreiben nicht mehr ausreicht.auch mit der disposition von solaranlagen ist vorsicht und erfahrung noetig,will man sparen ohne allzusehr zu leiden.aber allenthalben gibt es ein sparpotential,das auszuschoepfen es gilt,bevor man ueber arbeitsplaetze ohne kernenergie zu weinen beginnt.
beat marti 24.2.2012 09:21
AW: am anfang,nicht am ende!
noch krasser wird es bei der luftwaermepumpe im bivalenten einsatz über dem gefrierpunkt. deren groesse ist abzustimmen auch mit dfem mittleren waermebedarf,nicht nur bei betrieb knapp ueber dem gefrierpunkt.zu grosse waermepumpen,zu hohe temperaturen, verschleudern energie.auch da hoert man gelegentlicch seltsames wenn das blosse tabellenabschreiben nicht mehr ausreicht.auch mit der disposition von solaranlagen ist vorsicht und erfahrung noetig,will man sparen ohne allzusehr zu leiden.aber allenthalben gibt es ein sparpotential,das auszuschoepfen es gilt,bevor man ueber arbeitsplaetze ohne kernenergie zu weinen beginnt.
Hermann Scheuber 24.2.2012 09:17
AW: am anfang,nicht am ende!
Stromsparen heisst für die gleich langen Spiesse in der
Demokratie eindeutig RationierungsMärggli-Umtrieb. Wer das unbedingt braucht, nur weil er es dem andern nicht
gönnt, dem ist anders nicht zu helfen.
beat marti 24.2.2012 09:15
AW: am anfang,nicht am ende!
noch krasser wird es bei der luftwaermepumpe im bivalenten einsatz über dem gefrierpunkt. deren groesse ist abzustimmen auch mit dfem mittleren waermebedarf,nicht nur bei betrieb knapp ueber dem gefrierpunkt.zu grosse waermepumpen,zu hohe temperaturen, verschleudern energie.auch da hoert man gelegentlicch seltsames wenn das blosse tabellenabschreiben nicht mehr ausreicht.auch mit der disposition von solaranlagen ist vorsicht und erfahrung noetig,will man sparen ohne allzusehr zu leiden.aber allenthalben gibt es ein sparpotential,das auszuschoepfen es gilt,bevor man ueber arbeitsplaetze ohne kernenergie zu weinen beginnt.
beat marti 24.2.2012 09:03
AW: am anfang,nicht am ende!
lieber den handwerker mit seiner mitgebrachten eigenen stromversorgung fuer die allerseltensten faelle als eine zu grosse stromversorgung permanent.als ich einen neuen heizkessel,den groessten eines bestimmten models fuer grosse einfamilienhaeuser in mein sechsfamilienhaus einbauen liess,warnten mich die tabellenabschreiber,dass er bei extremer kaelte die temperatur nicht halten koennte. gerade jetzt waren das mit vorübergehendem verzicht auf die nachtabsenkung und dauerlauf 19 grad und niemand ist erfroren.der verzicht auf den mit reserve "errechneten" kessel ergibt eine permanente nachvollziehbare einsparung ganzjaehrig.
beat marti 23.2.2012 18:47
AW: am anfang,nicht am ende!
"AW: am anfang,nicht am ende!
Nur wenn ein Handwerker auf Stör kommt, der 16 A 400V Drehstrom benötigt ist die Installation am ende. Dann kommt halt der gute Dieselgenerator mit gewaltigem Getöse und Abgas wieder zum Zuge. Auch eine einfache Wärmepumpe ist niedervoltig und unter 16 A am Ende". der einsatz von drehstromgeraeten mit grosser leistung muss dann eben anders organisiert werden,man braucht ja selten solche hochdruckreiniger oder betonbohrer.und fuer hohe anlaufstroeme gibt es gescheite,moderne schaltschemen das zeitalter der gebrueder siemens ist vorbei!
Hermann Scheuber 23.2.2012 18:15
AW: am anfang,nicht am ende!
Nur wenn ein Handwerker auf Stör kommt, der 16 A 400V Drehstrom benötigt ist die Installation am ende. Dann
kommt halt der gute Dieselgenerator mit gewaltigem Getöse und Abgas wieder zum Zuge. Auch eine einfache
Wärmepumpe ist niedervoltig und unter 16 A am Ende.
beat marti 22.2.2012 09:13
AW: am anfang,nicht am ende!
jetzt hoerten wir erneut von persoenlichen qualifikationen und anforderfungen. ich vermisse aber immer noch konkrete technische vorschlaege, ohne die es nicht geht.ich wiederhole mich:ohne atomstrom habe ich immer licht kann immer ins internet, habe radio,telefon und fernsehen, meine mitarbeiter arbeiten am pc,haben trotz hitze ein ertraegliches arbeitsklima.als eigenbastler braucht es fundierte spezifische kenntnisse und einen finanzkraeftigen betrieb, aber das alles sollte allgemeingut fuer alle werden.die fuer die laengerfristig verfehlte einspeiseverguetung abgeschoepften gelder koennten gescheiter eingesetzt werden!
Ulrich Schweizer 22.2.2012 08:28
beat marti 22.2.2012 07:15
AW: am anfang,nicht am ende!
Weder Solartechnik, noch Windenergie, noch Atomenergie, noch Energiewende usw. können als gescheitert betrachtet werden ! Wir sind immer noch am Anfang ! Im Moment dominieren offenbar nur Angstszenarien die Meinungen. Auch die absolut unsachliche Propaganda in Form von Plakaten "Uns das Risiko - den Strommanagern die Millionen" bringt alles andere als Sachlichkeit.
wie aussteigen?
traumdeutung betreiben,vor allem zuviel wind und papier erzeugen. viele einsendungen im forum und anders wo lassen nicht auf sachkompetenz schliessen,aber sie sind dennoch sehr,sehr wichtig,damit die offenen fragen ans tageslicht gezogen und scheingefechte ausgetragen werden.einsendungen lassen erkennen,dass autoren froehlich weiterhin unzulaessige rechnungen und vergleiche anstellen.von vielen vorgaengen etwa in netzen und geraeten hat leider nicht nur der durchschnittliche stimmbuerger kaum eine ahnung. auch in sonne und wind steckt viel energie,nicht nur in sausenden elementarteilchen, allerdings muss man lernen, wie sie in der praxis zu nutzen ist, dabei alte gerne und immer wiedergekaeute vorurteile fallen lassen, und da stehen wir in der praxis trotz vieler teilweise auch jahrzehntealter erkenntnisse groesstenteils noch am anfang.
Geradezu absurd scheint mir die vorstellung,dass der windstrom zu einem ueberangebot bis zum preiszerfall fuehren koennte.
wie aussteigen
Was braucht man zur beurteilung des ausstieg aus der atomenergie: fundierte kenntnisse der elektrizitaetslehre und der waermelehre der experimentalphysik,etwas kenntnisse der neueren auch theoretischen physik und mathematik. auch sehr wichtig nationaloekonomie zur beurteilung wirtschaftlicher zusammenhaenge und diesbezueglicher moeglichkeiten. Die nachvollziehbaren wirtschaftlichen probleme,seien es betriebskosten oder bewertungen von unternehmen alternativer energien haben mit ihrer grundsaetzlichen existenzberechtigung wenig zu tun. die boerse sei eine hure und laufe daher ohne moral dem geld nach, dies betrifft jetzt den sturz auch gruener aktien besonders. die verfechter rerum politicarum und promovierten baenkelsaenger sollen sich wenigstens mit den notwendigen aenderungen der lebensgewohnheiten befassen,sich aber nicht permanent in hochrechnungen und energiebilanzen mit empfehlungen ergehen. bitte keine promovierten politiker, die mangels sachkenntnis maerchen dozieren
Ulrich Schweizer 22.2.2012 08:22
H. Burri 20.2.2012 15:02
AW: wie aussteigen
@Beat Marti Ich gehe einig mit der Aufstellung der Fähigkeiten, welche es zur Beurteilung von Energiefragen braucht.
Grundlage wird wohl ein Ingenieurstudium oder Wissenschaftsstudium sein. Einem mit solchen Grundlagen ausgestatteten Fähigkeiten und für das weitere begabte kann man das nötige Wissen in Wirtschaft, Recht, usw noch beibringen. Man wird kaum einem Juristen oder Wirtschafter noch die Grundlagen und das Verständnis der Technik beibringen können.
Interdisziplinär gebildete sind rar, da auch verschiedene technisch gebildete zu einseitig sind. Für mich sind Ingenieure, welche ein Unternehmen erfolgreich aufgebaut haben, als am besten geeignet. Politiker, welche immer nur von Steuergeldern gelebt haben sind gar nicht geeignet !
Verfehlter schulmeisterlicher Ton
@ Carlo Gobetti
Was soll eigentlich dieser total verfehlte schulmeisterliche Ton ?? Sie wissen doch hoffentlich auch, dass Grossbuchstaben verpönt sind (sie bedeuten so etwas wie brüllen)
Ihre Beiträge hier scheinen mir bis jetzt nicht gerade konstruktiv gewesen zu sein.
Ich persönlich trage seit langem meist nachprüfbare Fakten zur Diskussion bei und dies zum Thema der "Energiewende". Wo also liegt Ihr Problem ?
Bitte .......
kommt wieder zurück auf unser gemeinsames Thema ... Keine Statistiken und gegenseitige Besserwisserei und Unterstellungen... Sonst werde ich jeden EINZELNEN zitieren ...
Statistiken
"Ein Sprichwort sagt ja: Ich glaube nur an eine Statistik, die ich selber manipuliert habe. Wieviel Stuss haben ........."
Ich verwende oft Statistiken. Es ist natürlich immer wichtig zu wissen, wer diese gemacht hat. Eine Grafik zeigt auf einen Blick das Wesentliche. Ich habe nie Statistiken manipuliert. Ich habe schon an Statistiken erkannt, dass durch die Darstellung manipuliert wurde. z.B. habe ich eine gesehen über die Unfalltoten in der Schweiz. Man wollte offenbar dort die Strassenverkehrstoten als Nr 1 zeigen. So hat man diese als einen Balken dargestellt aber die Unfälle im Haushalt in verschiedene Untergruppen unterteilt eingefügt. Das hat natürlich ein ganz falsches Bild ergeben.
Ich habe festgestellt, dass diese Leute die immer wieder mit dem obigen Spruch kommen sehr wohl an Statistiken glauben, nämlich an diejenigen, welche deren Meinung stützen. Die andern tun sie als Manipulationen ab. Was nicht wahr sein darf ist nicht wahr.
beat marti 21.2.2012 03:35
AW: Statistiken
vorausetzung fuer eine statistik sind gleiche daten, parameter. bei energievergleichen wi in diesem forum ist gleichheit und vergleichbarkeit meist nicht gegeben.die statistik ergibt somit nur vage tendenzen,streit ueber teurer oder billiger bleibt somit meist unentschieden und endlos.
Ulrich Schweizer 19.2.2012 11:37
AW: Statistiken
Statistiken zeigen immer einen momentanen Wert oder die Vergangenheit. Man kann extrapolieren .Es gibt aber viele Vorhersagen für die Zukunft, welche immer mit Vorsicht zu geniessen sind, da die Bedingungen ändern können. Deshalb werden diese ja auch periodosch angepasst.
Ein Beispiel solcher mit sehr grosser Vorsicht zu geniessenden Vorhersagen sind die Vorhersagen über neue erneuerbare Energien. Da liegen Wunsch und Realität oft Faktoren auseinander.
Solar Fan 19.2.2012 11:19
Ulrich Schweizer 18.2.2012 19:27
AW: Statistiken
Sie verstehen mich falsch. Ich benutze und beachte alle Statistiken, die auf konkreten Zahlen beruhen. Hingegen bin ich eben skeptisch gegenüber Statisiken, die auf Schätzungen und Prophezeiungen basieren. Da kann man absolut etwas zurechtbiegen und in der Sicht erscheinen lassen, die man sich wünscht.
Kosten AKW versus PV
Es ist natürlich reine Demagogie, die riesig hohe Kosten von PV-Anlagen mit der Aussage zu relativieren, dass ein AKW auch riesig teuer sei. Bein den PV-Anlagen muss man die dazu nötigen Netzausbauten, die Speichermöglichkeiten, die Entsorgung und die Ersatzkraftwerke zusammenrechnen um vergleichen zu können. Zudem hat ein AKW etwa die doppelte Lebensdauer wie die heutigen PV-Anlagen. Damit kommt man auf Investitionskosten die leicht um eine Grössenordnung höher sind als bei AKW zusammen mit der Entsorgung, um die gleiche Energie zu erzeugen.
Es ist wie schon oft bemerkt, dass die AKW-Gegner zu den absurdesten und falschesten Vergleichen greiffen müssen, da sie wohl keine besseren Argumente haben.
Alter Bekannter
@ Solar Fan. Die Grafik ist eben nicht unbedingt Schnee von gestern wie Sie meinen. Sie erschien einfach in etwas angepasster Form (mit mehr PV und weniger ausländischem Wind bzw. etwas später) in einem Heftli "Neue Energie für die Schweiz" mit welchem die Bevölkerung via Beilage in den Sonntags-Zeitungen in Zukunft offenbar regelmässig begückt werden soll.
Vielleicht kennen Sie diese Publikation ja gar nicht. Man findet sie auch im Internet. Letze Ausgabe stammt vom Herbst 2011, also ziemlich neu.
Der Witz an der Sache ist der Hinweis im Impressum auf die wissenschaftliche Beratung. Sie dürfen raten wen man unter der angegebenen Adresse re-solution.ch findet. Natürlich R. Rechsteiner !!
Zeit
Es stimmt, dass die Technik der AKW's eine lange Entwicklungszeit gebraucht hat und immer noch in Weiternetwicklung ist. Auch bei anderen Techniken ist es so, man denke nur an die Fusionstechnologie.
Aber wegen dem unüberlegten und überhasteten Ausstieg aus der Atomtechnoligie haben wir die Zeit nicht, auf die Entwickllung zu warten. Das kann nicht erzwungen werden.
Deshalb wäre es klüger gewesen ein AKW neuester Generation zu bauen, da ja bald ein grosser Teil des Lehrgeldes bezahlt ist. Dann hätte man die 3 ältesten abschalten können und somit eine gewaltigen Gewinn an Sicherheit gehabt. Zudem einen Zeitgewinn von etwa 10 Jahren.
beat marti 21.2.2012 03:51
Solar Fan 18.2.2012 17:39
AW: Zeit
der gedanke,es waere klueger,die veralteten akw durch mdie nutzungodernere zu ersetzen,hat durchaus etwas an sich.kernkraft,die nutzung der energie rotierender elementarteilchen,hat durchaus etwas an sich,aber sie muss eine viel spaetere prioritaet haben.grosse windkraftwerke an derf kueste erzeugen auch grosse energiemengen,w enn auch nicht konstant,der wind blaest gratis und erzeugt keinen mist.irgendwo blase immer wind? er hat mit grossen mengen die gleichen transportprobleme wie die kernergie.davon unterscheidet sich die solarenergie, kleinere mengen,weniger transportprobleme.die vorstellung eines einzigen netzes mit konstanter und grosser leistung ist am besten mit kernenergie zu befriedigen,nur holen wir uns damit deren ganzen probleme.auf der seite des verbrauches gilt es noch viele reserven auszuschoepfen.leider wird die plkanung dort immer noch vernachlaessigt.
Forschung ist ein weites Feld
H.Burri, ich spiele mich hier nicht als DER Experte auf, ich habe lediglich gesagt, dass findige Köpfe daran seien, Lösungen zum Speichern von Solar- und Windkraft zu entwickeln. Ohne Ideen kommt auch die Forschung nicht weiter. Wie gross der Zylinder sein muss, oder ob ein grosser oder mehrere kleinere Zylinder benötigt werden, diese Beurteilung überlasse ich den findigen Köpfen. Sie erwarten, dass die Probleme mit der Speicherung von 0 auf 100 gelöst werden, und wenn nicht, ist die Sache gescheitert. Ich habe es schon mehr als einmal gesagt, gönnen sie den Alternativen die gleiche Entwicklungszeit wie der überlebten Atomkraft.
Forschung ist ein weites Feld
@ Solar Fan. Sie hat geärgert, dass ich die you tube Filmchen angegriffen habe. Daraus generell Arroganz gegenüber Professoren u.a. abzuleiten ist etwas gar weit daneben gegriffen. Als Absolvent der ETH können Sie mir unterstellen was Sie wollen, Ignoranz wohl eher nicht. Dagegen kann ich aber nichts tun. Forschung auf dem Gebiet der NEE ist ein weites und beliebtes Feld. Vielleicht glauben Sie mir, wenn ich Ihnen sage, dass sich da viele Leute um Forschungsgelder bemühen, auch solche deren Referenzen nicht über alle Zweifel erhaben sind. Als erstes könnten Sie jetzt aber zu entkräften versuchen warum das Hybridkraftwerk Prenzlau in Ihren Augen k e i n Flop ist. Versuchen Sie das ganze einmal einigermassen durchzurechnen und melden Sie sich dann wieder.
Zweitens sollten Sie sich dazu äussern welche praktischen Chancen einer Verwirklichung der riesige Felszylinder von 1´000 m Durchmesser des Herrn Professors, mit dem er Vorträge bestreitet und schöne Folien zeigt, in Ihren Augen hat.
Strom-Planung 2050
Die Investition in die Alternativ-Energie Windkraft beschleunigt unfreiwillig das Thorium-Zeitalter, wie die neu entstandenen Thorium-Halden in China
demonstrieren, die durch die Neodym-Gewinnung für die kupplungslosen Windgeneratoren entstanden, die extrem starke Nd-Fe-B-Magnete benötigen, Diese Halden für den Frieden weisen eine ebenso grosse Umwelt-Schädigung auf wie die Halden für den Krieg in Маяк. Deshalb
brauchen wir uns für die Aufbereitung unserer Brennstäbe nicht mehr zu schämen als die Windkraft-Freunde. Alles ist eben eine Frage des Handlings, das bei Radioaktivität vom betreffenden Land eisern durchgesetzt werden muss. Deshalb müssen in der Schweiz Uran-KKW’s solange betrieben werden, bis endlich das Tiefenlager dafür samt dem täglichen Anfall aus den Spitälern unter Dach und Fach ist und anschliessend endlich das Thorium-Zeitalter (ohne Kinderkrankheiten) eingeläutet werden kann.
Energie und Arbeitsplätze
Herr Lucas Wyrsch hat immer einen Zusammenhang konstruiert zwischen AKW-Ausstieg und Arbeitsplätzen.
Diese Woche erschien nun in der Welt on-line ein sehr interessanter Artikel von der OECD über Reuters.
In einer Grafik sieht man die Entwicklung der Arbeitsplätze von Frankreich, Italien und Deutschland bis 2025. Es wurden auch Aussagen über andere Länder gemacht.
Für Deutschland, welches relativ ambitiös den Atomausstieg beschlossen hat, zeigt die Grafik Stagnation und ein leichtes Absinken der Anzahl Arbeitsplätze bis 2015 und danach ein starkes Absinken bis 2025.
Für Italien, welches den Wiedereinstieg in die Atomtechnik abgelehnt hat wird ein leichter Anstieg bis 2015, Stagnation bis 2025 und dann eine mässiger Abstieg gezeigt.
Für Frankreich, welches am nuklearen Weg festhält und sogar ausbaut, zeigt die Kurve einen starken Anstieg bis 2015 und dann einen mässigen Anstieg bis 2025.
Mich haben diese Zahlen überrascht. Die OECD ist ja sicher eine unverdächtige weltweite Organisation, welche seriöse Forschung betreibt. Die Grafik habe ich gespeichert, den Artikel leider nicht.
Lucas Wyrsch 5.3.2012 23:10
AW: Energie und Arbeitsplätze
Lieber Ulrich Schweizer,
Prognosen sind Hypothesen auf welche ich nichts gebe!
Nur Fakten zählen wirlich!
Sollte China weiterhin AKWs bauen, wird sein Wirtschaftswachstum zurückgehen, waren meine eigenen Prognosen und Hypothesen hier vor Monaten!
Wir wissen alle, dass China am AKW Programm festhält und heute lese ich in der NZZ eine Bestätigung meiner eigenen Prognose über die nukleare Aufrüstung Chinas!
5. März 2012, 14:39, NZZ Online
China senkt das Wachstumsziel
Keine substanziell neuen Töne in der Wirtschaftspolitik
Wie erklären Sie sich, lieber Ulrich Schweizer diesen Rückgang des chinesischen Wirtschaftswachstum, nachdem Chinas Wirtschaftswachstum alle anderen westlichen Dellen problemlos überstanden hat und erst nun das Wirtschaftswachstum absackt, nachdem sich China massiv nuklear aufrüstet?
Ist denn dies Ihrer Ansicht nach nicht sonderbar?
Gruss
Lucas Wyrsch
Solar Fan 18.2.2012 17:56
AW: Energie und Arbeitsplätze
@ H.Burri: Ihr Link zum Beitrag von Nationalrat Rechsteiner ist tot. Aber ich habe auf der Homepage von Rechsteiner den Artikel gefunden. Ist aber Schnee von gestern, sechs Jahre alt. Wer kann denn schon in der rasant fortschreitenden Entwicklung der Erneuerbaren längerfristige Prognosen erstellen ?? Höchstens H.Burri. Ich lösche alle Artikel, die älter als zwei Jahre alt sind. Hingegen habe ich auf Rechsteiners Seite den Anti-Lügen-Katalog der Atomlobby gefunden. Sehr interessant, kann ihn zum Lesen empfehlen.
H. Burri 18.2.2012 14:51
AW: Energie und Arbeitsplätze
@ Solar Fan
Sie haben vergessen die Umweltorganisationen zu erwähnen und praktisch alle Politiker (nicht nur die grünen) wenn es darum geht allen möglichen Stuss zu erzählen, der nach kurzer Zeit bereits hoffnungslos unbrauchbar geworden ist.
siehe die Prophezeiungen des Herrn Rechsteiner von 2006
Solar Fan 18.2.2012 13:02
H. Burri 17.2.2012 21:46
AW: Energie und Arbeitsplätze
Ein Sprichwort sagt ja: Ich glaube nur an eine Statistik, die ich selber manipuliert habe. Wieviel Stuss haben all diese Konjunktur- und anderen Wahrsagerinstitute schon grossartig publiziert, ums sie dann ein paar Monate später wieder zu revidieren oder zu relativieren. Kommt mir vor, wie ein Beschäftigungsprogramm für überzählige Akademiker.
Problem der Speicherfähigkeit
Solarfan möchte ich folgendes sagen. Es ist doch eine Tatsache, dass Solar- und Windstrom (noch) nicht grosstechnisch gespeichert werden können. Dass jetzt wieder von Speicherung die Rede ist beweist doch einzig und allen, dass man jetzt langsam diesem entscheidenden Faktor die grosse Bedeutung beizumessen beginnt die ihm zukommt. Es heisst aber sicher nicht, dass bis heute ein entscheidender Durchbruch gelungen wäre. Diese you tube Filmchen kann man doch kommentarlos glatt vergessen. Das Problem beflügelt einfach die Fantasie von vielen Leuten. Die Speicherung wird extrem aufwendig und teuer werden.
Es gibt alle möglichen Ideen, nicht zuletzt die des Hybrid-Kraftwerks Prenzlau, welches als Prototyp gebaut worden ist und welches auch hier im Forum bekanntlich extrem hochgejubelt worden ist. Es ist einfach eine „eierlegende Wollmilchsau“ dessen diverse Prozesse und Energiekonvertierungen zu völlig inakzeptablen Wirkungsgradverlusten führen.
beat marti 21.2.2012 03:58
AW: Problem der Speicherfähigkeit
man muss zur kenntnis nehmen,dass elektrische energie nicht nur am besten mittags gewonnen,sondern auch verbraucht wird.die vorstellung,dass unabhaengig von der tageszeit immer genug,gleichviel strom vorhanden sein muesse,wird man einmal begraben muessen.
Solar Fan 18.2.2012 12:55
Carlo Gobetti 14.2.2012 17:55
AW: Problem der Speicherfähigkeit
Es ist erstaunlich, mit welcher Ignoranz und Arroganz H.Burri über Professoren und Fachleute aus der Forschung alternativer Energien urteilt. Burri sagt, >>dass die Energiespeicherung extrem teuer und aufwendig<< werde. Stimmt, aber von nichts gibt's nicht. Die neuesten Atomkraftwerke sind auch extrem teuer und aufwendig (Olkiluoto lässt grüssen !!) und hinterlassen erst noch eine finanziell unabsehbare Entsorgungserbschaft an unsere Kinder.
Herr Schweizer
auf Ihren kurzen geistigen unsachlichen Kommentar können wir ALLE sehr gut verzichten .... Ich habe Sie gewarnt.
Schwarzmaler
Die grössten Schwarzmaler sind ja die AKW-Gegner und die CO² Angstmacher !
Solar Fan
... genau , wir haben alle genug Zeit, dass die Entwicklung nicht still steht. Einzig mit Gas-Ew's kann ich mich nicht so recht anfreunden. Speicher-KW kann und müssen gefördert werden. Wenn sie in der Nacht arbeiten und mit grauer, vorhandener Energie aus Deutschland gespiessen werden oder mit Überschusss . Bis Heute hat sich immer eine Lösung angeboten ohne Schwarzmalerei ...
Fortsetzung
Schwarzmaler sagen nun, dass dadurch fossile CO2- Dreckschleudern hochgefahren werden, stimmt auch! Damit müssen wir leider in der Uebergangszeit leben. Aber findige Köpfe arbeiten auch an diesem Problem: http://www.youtube.com/watch?v=w_-aaIpCTCA&feature=related
Alternativ könnte beim CO2 Ausstoss der Autos korrigierend eingegriffen werden.
Schwarzmaler sagen, dass Solar- und Windstrom nicht gespeichert werden könne und heute schon in Spitzenzeiten Windräder abgeschaltet werden müssten. Auch daran arbeiten findige Köpfe: http://www.youtube.com/watch?v=QS0vx-c0Aeo&feature=related
Fazit: Die ersten Atomkraftwerke würden vor bald 60 Jahren in Betrieb genommen, sie haben sich 60 Jahre lang entwickelt (Olkiluoto lässt grüssen).
Wir schalten unsere AKW's ja nicht morgen schon ab. Geben wir doch fairerweise den "Erneuerbaren" mit 30 Jahren die halbe Entwicklungszeit. Ich bin überzeugt, sie werden die AKW's ablösen können.
Wo ist der Blackout geblieben ?
Ehrlich gesagt haben mich die Prophezeiungen der Schwarzmaler etwas beunruhigt, dass das Stromnetz im Winter bei extremer Belastung zusammenbrechen werde. Nun erleben wir es 1:1, das das Netz einiges aushält. Da kann sogar Mühleberg einen ganzen Tag ausfallen, ohne Folgen. Die Verantwortlichen haben ihre Hausaufgaben gemacht. Chapeau!
Dass es nun deutscher Wind- und Sonnenstrom ist, der einen beachtlichen Beitrag zur Stabilität beiträgt, macht mich besonders stolz. Die Natur hilft eben ihren erneuerbaren Energien. Kälteperioden, wie wir sie z.Z. erleben, gehen fast immer einher mit einer Hochdrucklage mit viel Sonne und wenn zugleich die Bise weht kommen eben Solar und Wind zum Zug.
Schwarzmaler sagen nun, nach 16 Uhr sei es fertig mit Sonnenstrom, stimmt! Aber von 10-16 Uhr wird auch am meisten Strom verbraucht. In dieser Zeit können andere Kraftwerke zurückgefahren werden, die dann bei Nacht wieder zum Einsatz kommen.
Fortsetzung folgt
Hermann Scheuber 13.2.2012 18:31
H. Burri 11.2.2012 08:53
KKW-Fan
Für mich hielt das Netz eindeutig nur wegen der vewrschmähten Kernkraft; auf meinem Stromformular heisst es nämlich: 60% Nuklear, 0.05% Solar !
Mailverbindung
Ich muss meine Verbindung testen. Swisscom verursacht in den letzten Wochen enorm viele Verbindungsprobleme. Es gibt möglicherweise abgeschickte mails, welche gar nie beim Empfänger ankommen.
Hermann Scheuber 11.2.2012 18:00
Hermann Scheuber 8.2.2012 22:17
AW: Mailverbindung
Die e-mailerei geht besser als das Stromsparen. Hand auf's Herz; wer sagt bei diesen minus-Temperaturen immer noch: "Atomstrom-Nein danke, viel lieber ohne ÖFELI frieren" ?
Sparen, das Schweizer Steckenpferd
Das Schweizervolk sehnt sich direkt nach dem Sparen, pardon STROM-sparen, so dass Strom-Märggli sicher wichtiger als Banknötli wrden.
beat marti 24.2.2012 06:53
H. Burri 8.2.2012 18:26
AW: Sparen, das Schweizer Steckenpferd
jawohl,sparen!das potential ist gross:sorgloses verhalten, veraltete geraete,unnoetiger transport ergeben einen spareffekt im zweistelligen prozentbereich.zur atomluege kommt jetzt noch das maerchen von der geothermie:sie sei klimaneutral.natuerlich produziert sie abgesehen von hilfsaggregaten wie wp kein co2,aber sie fuehrt auch zu verschiebungen von energie,die eventuell auch eine auswirkung auf das mikroklima haben.es gilt also weiterhin die aufforderung zum sparen.
Wie wäre es mit sparen als Kompensation ?
Wie wäre es eigentlich wenn man den in Deutschland durch abschalten der 8 KKWs tatsächlich fehlenden Strom durch einsparen kompensieren würde oder es zumindest einmal im grossen versuchen würde.
Dies wäre ein gutes Lehrstück im Massstab 1 zu 1.
Diese Möglichkeit wird ab etwa 2020 vor allem bei uns einmal aktuell werden sofern wir unsere CO2-Bilanz nicht massiv verschlechtern wollen. BR Leuthard wird zu Recht daran festhalten wollen, obwohl halt der Rest ihrer - an sich noch nicht bekannten - zukünftigen Energiepolitik sicher nicht das gelbe vom Ei sein dürfte.
Fehlende Logik
Dann lachen Sie sich halt kaputt. Es sind eben trotzdem Momentaufnahmen und die vermitteln im Moment tatsächlich ein etwas schiefes Bild.
Die Logik muss einen allerdings wirklich völlig im Stich lassen wenn man meint, dass man KKWs in Deutschland oder Japan (zum Glück noch nicht bei uns) einfach abschalten kann ohne dass dies sich irgendwann wann einmal auswirken würde. In beiden Industrienationen springen einfach - neben Import - alte Dreckschleudern ein und bald einmal auch neue Kohlekraftwerke. Die meisten Medien verbreiten halt solche Dummheiten ständig bzw. wischen letzteres für das ignorante Volk einfach unter den Tisch.
Ein ganz übles Spiel ist dies, wenn man sozusagen "offiziell" die resutierenden zusätzlichen CO2-Emissionen gleichzeitig ignoriert, aber gleichzeitig immer noch darauf besteht, dass die von Merkel für die EU vorgegebenen Ziele zeitlich eingehalten werden. Diese Abrechnung wird halt später noch kommen.
Guntram Rehsche 9.2.2012 00:36
Guntram Rehsche 8.2.2012 16:36
AW: Fehlende Logik
Die Ignoranz liegt auf Ihrer Seite, da Sie immer noch nicht akzeptieren mögen, dass eben die Erneuerbaren Energien bereits einen wichtigen Beitrag liefern zur Stromversorgung in Deutschland. Zur Erinnerung: Es sind insgesamt bereits über 20 Prozent (Wind deren 8, Sonne deren 4). Und Sie faseln vom Zuschalten alter Werke, das erwiesenermassen nicht erfolgt ist.
Deutschland liefert Strom nach Frankreich
Burri - ich lach mich wirklich langsam kaputt: Noch vor kurzem wurde mein Hinweis auf die nicht vorhandenen Stromprobleme in Deutschland als «Momentaufnahme» abgetan. Und nun kann man im Spiegel lesen: «Trotz des Atomausstiegs produzieren deutsche Kraftwerke immer noch mehr Strom, als im Inland verbraucht wird - zu Frankreichs Glück: Weil der Verbrauch in dem Nachbarland wegen der Kälte auf Rekordwerte steigt, ist es auf deutsche Hilfe angewiesen - und wird auch mit Solarstrom bedient.
Deutschland hat acht Atomkraftwerke, Frankreich produziert den Großteil seines Stroms in 59 Reaktoren - und trotzdem sind die Franzosen auf deutsche Stromhilfe angewiesen. Der Grund: Angaben der Netzbetreiber zufolge kletterte der Verbrauch in Frankreich am Dienstagabend um 19 Uhr auf mehr als 100 Gigawatt.»
H. Burri 27.3.2012 22:22
H. Burri 8.2.2012 12:11
AW: Deutschland liefert Strom nach Frankreich
Ich habe mir einmal die exakten Daten der Netzbetreiber (ENSOE) für die ersten 2 Monate des Jahres ganz genau angeschaut. Da kommen erstaunliche Fakten ans Licht und alle gemachten sensationellen Aussagen sind ganz schnell zu relativieren. Frankreich hat in dieser Periode 1´458 GWh nach Deutschland exportiert und von dort hochgejubelte lächerliche 6 GWh (!!) importiert. Der Exportüberschuss von Frankreich bis Ende Feb beträgt bereits 3´995 GWh, der Importüberschuss von Deutschland liegt Ende Feb hingegen bereits bei 1'745 GWh. Es ist klar, dass dieser bis Ende 2012 noch stark ansteigen wird. Die Situation in Deutschland ist eindeutig gekippt. Ende 2011 hat man sich noch gebrüstet unter dem Strich Stromexporteur zu sein (auch wenn es nur noch etwa 3´000 GWh waren). Deutschland kann sich trösten. Italien wies 2011 einen Importüberschuss von rund 47´000 GWh auf (!!). Die Schweiz wird auch immer mehr zum Netto-Stromimporteur. Diese Zahlen finde ich hochinteressant.
Neue PV-Politik in Deutschland
Guntram Rehsche. Ich denke, dass Sie die Frage sicher erwartet haben. Bei mir schwingt da aber keine Genugtuung mit. ich erwähne dies, weil Sie mir dies vermutlich sofort unterstellen würden.
Warum will Deutschland nun die PV-Produktion zu drosseln beginnen ? Den wahren Grund kann man der Meldung im Tagi von heute nicht entnehmen. Liege ich richtig in der Annahme, dass Deutschland sonst finanziell überfordert würde ?
Woran liegt also diese Kehrtwendung ?
beat marti 21.2.2012 04:05
AW: Neue PV-Politik in Deutschland
ein problem in deutschland: pv anlagen als grossanlagen, strom ins netz eingespeist mit vielen verlusten bis zum konsum als wechelstrom.solaranegie ist grundsaetzlich am ort der entstehung mit geeigneten geraeten zu konsumieren.
Guntram Rehsche 8.2.2012 12:17
Ulrich Schweizer 7.2.2012 17:16
AW: Neue PV-Politik in Deutschland
Gemach Burri! Die Drosselung der Solarförderung ist ja gar noch nicht beschlossen, sondern eine Forderung des FDP-Wirtschaftsministers Rösler, der angesichts seiner desaströsen Parteienzustimmung Profilierungsmöglichkeiten sucht. Koalitionspartner und Umweltminister Röttgen sieht das schon wesentlich anders. Und abgesehen davon belegt die aktuelle Situation nur den überbordenden Erfolg der Solarförderung und die Möglichkeit, dass selbst ein nördlich der Schweiz gelegener Staat einen wesentlichen Teil der Stromproduktion solar vollzieht (in Deutschland bereits rund vier Prozent der Gesamtproduktion).
gorsse E-Unternehmen
Die grossen E-Unternehmen sollen sich auf den Stromhandel, die Verteilung und Speicherung der Energie kümmern und natürlich die bestehenden Kraftwerke weiterbetreiben. Sie sind ja auch mit dem Ausbau der Netze genug gefordert. Auf die niederern Netzebenen kommen neue komplizierte Anforderungen hinzu.
Für die Erzeugung von PV- und Windenergie in grossen Umfang braucht es neue Gesellschaften. Diese sind mit Kapital zu gründen, welche von denen aufgebracht werden, die grosse Fans dieser Energien sind. Sie reden ja alle von einer rosigen, rentablen Zukunft dieser Energien. Diese Gesellschaften sollen dann Kredite von den sogenannten "grünen Banken" erhalten.
Nicht immer nur gegen etwas sein und nicht immer nur predigen sondern handeln und wirklich etwas schaffen !
Unklar
Herr Gobetti. Mir ist nicht klar, was Sie diesen Firmen schreiben wollen. Es wäre doch interessant, wenn Sie irgendwelche Vorschläge den Lesern hier im Forum nicht vorenthalten würden. Oder wie ist Ihre Aussage eigentlich zu verstehen ...... ?
Carlo Gobetti 7.2.2012 13:54
Carlo Gobetti 7.2.2012 12:19
AW: Unklar ...
... nun in meiner Funktion als "Koordinator" der
- IG 3000W Gesellschaft der Zentralschweiz - Umwelt und Energie - bin ich bei den EW'S bekannt ...
Ich werde dann die Schreiben veröffentlichen ...
Ein Lob
an die Schreibenden. Normal und angenehm zu lesen, die einzelnen Kommentare ... Ich werde einen Brief scheiben an die grossen Stromverteiler
Axpo
BKW
Alpiq
...
und fragen ... Wie weiter jetzt ... Ich kenne Sie, ...
Zeit und Sicherheit gewinnen
Leider ist es so Herr Scheuber ! Es wäre viel gescheiter gewesen, ein neues AKW mit 1600 MW zu bauen und die 3 ältesten dann abzuschalten. Dann hätte man en grosses Mass an Sicherheit gewonnen und dazu Zeit für wirklich gute Lösungen. Aber es musste ja ein unüberlegter Schnellschuss sein. Das Lagern der radioaktiven Abfälle ist sowieso noch nicht gelöst, ob in Zukunft etwas mehr oder weniger anfällt. Jetzt wird es sehr teuer !
beat marti 7.2.2012 08:29
Hermann Scheuber 6.2.2012 17:05
AW: Zeit und Sicherheit gewinnen
"Wenn wir Investitionen ins Stromnetz tätigen, dann müssen sie vor allem dazu dienen, die alternativ produzierte Sonnen- und Windenergie aufnehmen und zu den Verbrauchszentren führen zu können.» " ja und nein! der strom der kleinerzeuger,ich meine nicht die grossen windanlagen, gehoeren ueberhaupt nicht ins oeffentliche netz.warum nicht?
Vorausplanung Strombranche
Auch nach 100 Kommentaren bleibt nichts anderes übrig als:
Falls unsere reibungslos funktionierenden KKW’s abgestellt werden müssen:
1.Zunehmende Fremdversorgung (meist aus Fessenheim)
2.Zunehmende Einfuhr von überschüssigem Alternativ-Strom, der in Pumpspeicherwerken gespeichert werden muss (falls endlich EU-Vertrtag).
3.notwendiger Netzausbau für den Import-Export sowie
die zunehmend verstreute individualisierte kEV-Inland-Stromproduktion.
4.notwendige Erhöhung der Grimsel-Staumauer unter Inkaufnahme eines erhöhten Restrisikos!).
5. Nach Erpressung bez. Stromimport notwendiger Bau von Gaskraftwerken, um mindestens die Pumpverluste der Speicherwerke zu decken.
6.Nachdem endlich die ersten Thoriumreaktoren auf dem Markt sind, sofortiger Ersatz der letzten Uranreaktoren, freie Bahn für das Elektroauto.
7. Sammlung der radioaktiven Spitalabfälle im „Endlager“ für Zwischenlagerung bis zur Kernfusion.
beat marti 8.2.2012 19:01
AW: Vorausplanung Strombranche
2.Zunehmende Einfuhr von überschüssigem Alternativ-Strom, der in Pumpspeicherwerken gespeichert werden muss (falls endlich EU-Vertrtag). 3.notwendiger Netzausbau für den Import-Export sowie die zunehmend verstreute individualisierte kEV-Inland-Stromproduktion. „der pv strom ist kaum ueberschuessigf,er wird an ort und stelle verbraucht.er nachher schaltet man die pumpspeicherwerke ein, damit zeitlicherr speicherffekt ohne pumspeicher..netzausbau nicht in groesserem ausmass notwendig,da immer schon meist dezentral konszum und neu auch produktion..hast noch der soehne ja! wo bleiben die praktiker?
beat marti 8.2.2012 18:52
Ulrich Schweizer 6.2.2012 12:01
AW: Vorausplanung Strombranche
2.Zunehmende Einfuhr von überschüssigem Alternativ-Strom, der in Pumpspeicherwerken gespeichert werden muss (falls endlich EU-Vertrtag). 3.notwendiger Netzausbau für den Import-Export sowie die zunehmend verstreute individualisierte kEV-Inland-Stromproduktion.muss kaum gespeichzert werden in grossem unfang,er kann lokal konsumiert werden.dafür warten wir mit der produktion aus den speicherwerken etwas bis bedarf nicht mehr gedeckt ist aus pv und lassen dann das wasser hininter. keine unnötigen wasserspiele! der verbrauch war auch vorher ohnehin ueberwiegend dezentral. wo bleiben die praktiker?
Wenig Spielraum
Es ist klar, wenn einmal das Schweizervolk über den Atomausstieg abgestimmt hat, dann ist es klar und es kann vorwärtsgemacht werden. Bedingung ist aber, dass das Volk über alle Konsequenzen vor der Abstimmung orientiert wird. Dies darf nicht so geschehen, wie bei der Abstimmung über die Personenfreizügigkeit, wo die Konsequenzen gar nicht erklärt wurden. Schengen/Dublin kostet eine Grössenordnung mehr, als seinerzeit versprochen und funktioniert erst noch nicht.
Eile besteht sicher nicht, da die Laufzeit der AKW immer noch auf 60 Jahre verlängert werden kann.
Wenig Spielraum
Schon klar. Aber wenn das Volk einmal definitiv aussteigen will so bleibt wohl nichts anderes übrig als Gaskombianlagen. Deren Zahl und die notwendige Leistung wird sich aus der Entwicklung der Lage einfach ergeben. Für mich ist in erster Linie die rechtzeitige Verfügbarkeit von genügend Ersatzstrom entscheidend (also bereits mindestens etwa 8 TWh im 2020). Anders als mit Gas dürfte dies kaum möglich sein.
Um ganz klar zu sein: Bei mir kommt Versorgungssicherheit eindeutig vor Strompreis. Und allenfalls Stromimport als "Lösung" - woran ich sehr zweifle - käme bestimmt nicht billiger.
Vorschlag (Fortsetzung)
Noch ein paar Zusätze zu meinem Vorschlag.
Gaskombianlagen stellen von der anzustrebenden Versorgungssicherheit klar die zweitbeste Lösung in meinen Augen dar, zumal ja die erhöhten CO2-Emissionen weitgehend im Ausland kompensiert werden können.
Wir werden nämlich bestimmt viel zu lange benötigen - bei viel zu geringen Zuwachsraten bei der angestrebten Substitution durch NEE - um mengenmässig auch nur annnähernd auf einen grünen Zweig zu kommen.
Grund: Ich betrachte die Fragmentierung in viele Interessengruppen in diesem Land (und mangelnde Koordination) als viel zu gross um rechtzeitig Erfolg haben zu können. Die Schwierigkeiten werden zunehmen, auch wenn jetzt gerade 6 WKAs im Jura knapp angenommen wurden (aber die Unterlegenen das Resultat gerichtlich anfechten werden).
Die wenigsten scheinen mir in diesem Bereich klar denken zu können. Und alles dem Marktkräften zu überlassen ist vermutlich das allerletzte was man tun sollte.
Ulrich Schweizer 6.2.2012 10:59
H. Burri 6.2.2012 08:58
Gaskombikraftwerke
Ich bin absolut gegen Gaskombikraftwerke ! Diese erzeugen sehr teuren Strom und mit den vorhergesagten Erhöhungen des Erdölpreises noch viel teureren. Zudem wird die Auslandsabhängigkeit erhöht. Es müssten auch Gasspeicher errichtet werden, was den Preis dieser Energie nochmals erhöht. Gaskombikraftwerke stossen sehr viel CO² aus, was die Stellung der Schweiz als CO² Musterland verschlechtern würde. Ein Teil des Ausstosses müsste im Inland kompensiert werden. Wie das geschehen soll, sagt noch niemand. Es ist zu befürchten, dass man dann schlussendlich auf die Automobilisten los geht und die zur zusätzlichen Reduktion heranzieht. Das kommt ja gar nicht in Frage, die leiden schon genug mit der schrankenlosen Einwanderung und den damit verbundenen Problemen.
Vorschlag
Immer diese "Weisheiten" mit denen eigentlich niemand etwas anfangen kann.
Im Vergleich mit Deutschland ist unsere Situation direkt noch gut, da ja ein gestaffelter "Ausstieg" vorgesehen ist, was hoffentlich in der auszuarbeitenden Gesetzesvorlage so erscheinen wird. Diese Zeit gilt es intelligent zu nutzen.
Aufgrund meiner beruflichen Erfahrung plädiere ich dafür, dass man schon sehr bald daran geht 2 Gaskombianlagen zu planen und mit deren Realisation zu beginnen, so dass etwa 2020 beim abschalten der 3 kleinen KKWs diese nahtlos ersetzt werden können. HInzu kommt die vertragliche Sicherstellung einer dafür genügenden Gasversorgung. Es macht überhaupt k e i n e n Sinn damit zu warten bis sich der Misserfolg bei den NEE echt abzuzeichnen beginnen (womit zu rechnen ist).
Man fährt halt dann vorläufig sozusagen "auf 2 Schienen) und sieht bei der Planung vor, dass die neu zu erstellende Infrastruktur für NEE später mit der bestehenden Infrastruktur zusammengehängt werden kann.
Niveau .....
Wunderschönen guten Tag die Herren
Am 2.2.2012 habe ich darauf hingewiesen ..................
Jetzt habe ich genug von der gegenseitigen Besserwissern. Man kann sich Fragen: Wo ... wo ... ist das Nivau geblieben, es gibt einen Oe..... Witz darüber.
Jeder zitiert und schreibt, was bereits Bekannt ist ......
Keinen Beitrag zur momentanen - Energie-Politik - ist das Ihre ganze Weisheit und Beitrag?
Mir bleibt nichts anderes übrig, korigierend ein zu greifen und die Herren beim Namen nennen ...................
beat marti 5.2.2012 14:50
Ulrich Schweizer 5.2.2012 13:16
AW: Niveau .....
caro carlo,hat etwas fuer sich: das forum bleibt ein mosaik, man muss sich freuen,wenn jemand ein schoenes steinchen eingefuegt hat,ein anderer hat vielleicht ein valables groessers tkonzept und plant nach stabsmanier: was tun wir ,wenn welcher fall eintritt? ich habe auf jeden fall ueberall und jederzeit denjenigen strom,den ich privat und einen teil meines grossen arbeitsplatzes benoetige, irgendwann in 24 h gibt mir das oeffentlichenetz bei bedarf gerne auch etwas ab.
Schreiberlinge die nichts verstehen
Gerade vorgestern habe ich von einem solchen gelesen. Er schrieb von einer Anlage mit 2000 W und dass wenn diese innert 8 Stunden in Tage Strom liefere, in dieser Zeit schon 16 000 W erzeugen täte. Multiplizieren hat er offenbar in der Schule gelernt.
beat marti 6.2.2012 04:30
H. Burri 5.2.2012 12:59
AW: Schreiberlinge die nichts verstehen
ich persoenlich aergere mich weniger ueber schreiberlinge,die nichts verstehen,sondern ueber alle diejenigen,die es kraft ihrer ausbildung oder sogar ausgeuebter berufstaetigkeit ,die es eigentlich besser wissen muessten als zitate falsch verstandener oder seit jahrzehnten veralteter sachbezogener vermeintlicher tatsachen.
Ratschlag
So eine "Momentaufnahme" wie die der TAZ bringt meines Erachtens rein gar nichts. Das sind doch Schreiberlinge, welche irgendwelche Meldungen kolportieren, welche sie meist gar nicht verstehen.
Dies fällt ins gleiche Kapitel wie die vielzitierte Meldung, dass Deutschland auch 2011 ein Nettoexporteur von Strom war. Ich denke, dass die 6 TWh ein reiner Zufallswert waren. Tatsache ist doch, dass nach dem abschalten von 7 KKWs die Dinge grundsätzlich geändert haben. Es kann natürlich schon sein, dass auch Ende 2012 diese Bilanz noch positiv aussehen wird, aber dann sicher nur wegen Inbetriebnahme alter CO2-Schleudern (und neue sind im Bau).
Ein gutgemeinter Ratschlag, Herr Rehsche. Suchen Sie doch einmal das Gespräch mit dem Schweizer Netzbetreiber "Swissgrid" und lassen Sie sich von deren Experten die Antworten auf potenzielle und sich anbahnende Probleme mit dem Netz sozusagen aus "neutraler" Sicht geben.
Was nicht sein darf, ist nicht....
Wieder einmal gilt: Was nicht sein darf, ist nicht - die versammelten Ingeniöre :-) wissen es besser, als was die Fakten zeigen, so u.a. dies: «In Deutschland erweist sich der Solarstrom als wichtiger stabilisierender Faktor. "Die Fotovoltaik in Süddeutschland hilft uns gerade sehr", sagte ein Sprecher des Übertragungsnetzbetreibers Amprion. Ähnlich ist der Tenor bei Tennet. Denn die Fotovoltaik hat den Vorteil, dass ihre Einspeisung mit den Zeiten der Höchstlast im Netz zusammenfällt. In den letzten beiden Tagen trug die Sonne in den Mittagsstunden zwischen 6.000 und 8.000 Megawatt zur Stromerzeugung bei - so viel, wie fünf bis sechs Atomkraftwerke leisten. Quelle: taz http://www.taz.de/Energiewende-im-Praxistest/!87007/
Ulrich Schweizer 5.2.2012 13:08
Ulrich Schweizer 5.2.2012 11:17
AW: Was nicht sein darf, ist nicht....
Es bestreitet wohl kein vernünftiger Ingenieur, dass in den Sonnentagen die PV-Anlagen gerade um die Tagesmitte sehr viel zur Stromversorgung beitragen können, aber eben nur an Sonnentagen.
Das beweist ja gerade, dass diese Anlagen eine Unstabilität erzeugen, da sie an den Tagen wo die Sonne nicht scheint die Energie nicht liefern. Da müssten Speicherwerke her, welche die an den Sonnentagen überflüssige Energie speichern und dann abgeben, wenn die Sonne nicht scheint. Von diesen Werke würde man dann sagen können, dass sie zur Netzstabilität beitragen, allerdings mit einem Verlust von 25% der teuerst eingespiesenen Energie aus den PV-Anlagen.
Die AKW's erzeugten die Energie, ob die Sonne nun schien oder nicht. Die Kosten dieser zusätzlich notwendigen Pumpspeicherwerke inklusive deren Betrieb und den Verlusten müssen logischerweise auch den PV-Anlagen angerechnet werden, was deren Energie noch einmal kräftig verteuert.
Prediger
Der grösste Teil der Verfechter von PV- und Windenergie und aktiven Gegnern der Kernenergie sind nur Prediger und keine Ingenieure. Wie die Statistiken der EW zeigen ist nur ein Teil dieser Klasse bereit mehr für Strom zu bezahlen indem sie einen Regiomix oder wie die Modelle alle heissen beziehen. Preispläne Strom von PV und Wind gibt es kaum, da quasi niemand soviel pro kWh bezahlen bereit ist.
Dann gibt es auch Techniker und Ingenieure, die mit iregendwelchen Ideen kommen. Sie bekommen dabei den entsprechenden Platz in den Medien. Denen schwätzen dann die Prediger, welche selbst nichts verstehen, nach.
beat marti 5.2.2012 13:30
H. Burri 5.2.2012 10:58
schon wieder rechnungsfehler ?
ohne pv: ich konsumiere schon mittags mittags strom aus fabrikation,anstatt pv,muss reserven anlegen (z.b.pumpspiecher).
odefr mittags solarstrom:tagsüber wird kein fabrizierter strom benoetigt,man behaelt die reserve,von anfang an z.b. oben,und laesst sie erst abend hinunter. fazit:hinaufpumpen entfaellt in der gesamten bilanz.spareffekt über 10 prozent.
habe schon mehrmals geschrieben:mit energiebilanzen,strom und pools zu rechnen bietet probleme verschiedenster art,die auch gescheite ingenioere schachmatt setzen koennenviele vergleiche und prognosen sind nicht das papier wert,worauf sie stehen..
Prinzip Hoffnung
Herr Rehsche
Sie klammern sich meines Erachtens an einen Strohhalm. Sie werden sich doch wohl nicht beispielsweise gegen die sich häufenden kritischen Aussagen und die wachsende Zahl der notwendigen Netz-Eingriffe der Deutschen Bundesnetzagentur stellen wollen. Ich gehe davon aus, dass Sie alle diese Experten-Meinungen auch kennen. Nur können Sie halt in Ihrer Rolle als Promoter der NEE kein einziges negatives Argument akzeptieren.
Eines dürfte wohl klar sein in diesem Zusammenhang. Der Anteil an Windstrom wird in Deutschland wohl noch viele Jahre (während denen der Verbrauch steigen wird) um einiges grösser sein als der PV-Anteil. Die Prognostizierbarkeit des variablen Anfalls von Wind ist aber um einiges schwieriger als jene für Sonneneinstrahlung.
Die Bundesnetzagentur gibt eindeutige Beispiele dafür unter welchen meteorologischen Bedingungen am ehesten mit einem Blackout zu rechnen ist. Wie der sich dann auswirken wird ist wieder ein anderes Problem.
Warten wir einfach ab.
Ulrich Schweizer 5.2.2012 11:23
Guntram Rehsche 5.2.2012 10:22
AW: Prinzip Hoffnung
Solarstrom stabilisiert Netz
So ein Blödsinn ! Es wird einfach etwas in die Welt gesetzt, was in keiner Art wahr und logisch ist.
Solarstrom stabilisiert Netz
Früher wurden Verfechter der fossilen und nuklearen Energien nicht müde, das Potential der Erneuerbaren Energien zu bestreiten. Jetzt zeigt sich: Sie können bereits im zweistelligen Prozentbereich zur Stromversorgung beitragen (Deutschland etwa hat gegen 10 Prozent Wind und bereits 4 Prozent Solarstrom - auch Spanien bringt es auf vergleichbar hohe Werte, weitere Staaten sind am Aufholen). Nun ist es nicht mehr die Stromlücke an sich, sondern die Netzlücke, die «unweigerlich zu Stromausfällen führen» wird. Aber auch das ist ein Irrtum: Erstens haben es sogar die bestehenden Netze geschafft, in Deutschland den Windstrom derart zu verteilen, dass das Abschalten von sieben AKW im jetztigen Winter zu verkraften war. Zweitens zeigt die Verfügbarkeit von Solarstrom eine netzstabilisierende Wirkung, weil er lokal jeweils zu Verbrauchsspitzen (mittags scheint die Sonne am meisten) verfügbar ist. Die Strompreisentwicklung in Leipzig spiegelt das wieder - die Preise sind eher tiefer als früher.
Am Limit
Bald einmal werden wir es alle feststellen.
Immer mehr neue erneuerbare Energien im Netz ohne gleichzeitig über genügend grosstechnische Speichermöglichkeiten und einen entsprechenden Ausbau des europäischen Verbundnetzes zu verfügen werden unweigerlich periodisch zu Stromausfällen führen.
Die Probleme gehen in erster Linie von Deutschland aus und werden andere Länder mitreissen. Es braucht heute schon ständig entsprechende Eingriffe der Netzbetreiber. Die Verfügbarkeit - in erster Linie von Wind - ist kaum mehr genügend genau prognostizierbar und eine entsprechende Planung der Versorgung wird immer mehr zur Lotterie.
Nur werden dies leider die "hard core" Anhänger von PV- und Windstrom mit Sicherheit nicht wahr haben wollen. Für sie sind solche Probleme fremd und entsprechend "peanuts" und sollen von den Ingenieuren gefälligst subito gelöst werden.
Es dürfte weit herum ein böses Erwachen geben.
beat marti 5.2.2012 10:18
Massimo Mercuriali 3.2.2012 10:05
AW: Am Limit
bandenergie und speicherprobleme: sie sind durch geeignete dispositionen,die zugegenermassen zu unerfreulichen debatten wie einst in der planwirtschaft der frueheren ddr geben werden,zu loesen.mitternacht und mittag stellen andere anforderungen und angebote. anpassen heisst die devise.bei mir laeufts auf zwei konenten an drei orten,im privaten und administrativen bereich..
Mutig
ist die Energiewende vom Bund allemal.
Ulrich Schweizer 3.2.2012 11:20
AW: Mutig
Mit Mut hat das gar nichts zu tun. Mutig wäre es gewesen, trotz oder wegen Fukushima so weiterzumachen wie vorher unter Einbezug allfällig neu gewonnener Erkenntnisse. Auch sinnvoll wäre es gewesen eine Denkpause einzulegen und die Situation genau zu analysieren.
Einerseits hat es noch nie Mut gebraucht, um das zu machen, was die momentane emotionale Stimmung im Volk impliziert. Andererseits braucht es auch keinen Mut, da weder die Personen der Politik noch der Verwaltung je eine persönliche Verantwortung tragen werden müssen, falls der Ausstieg zu grossen Problemen für die Schweiz führt.
Mit Diktat der Natur hat das auch nichts zu tun. Fukushima ist auf die Vernachlässigung in diesem Werk zurückzuführen und auch mit dem seit Jahren allgemein in Japan herrschenden lockereren Umgang mit dieser Technologie.
beat marti 3.2.2012 10:34
Ulrich Schweizer 2.2.2012 23:23
AW: Mutig ???
natuerlich begruesse ich diesen schritt im sinn der bevorstehenden,uns von dder natur auch aufgezwungenen energiewende,aber vielleicht mehr unwissenheit, inkompetenz bei den meisten?
neu Energien erzeugen
Ich wage es zu bezweifeln, dass die grossen Energieunternehmen das Fachwissen für diese neuen Energien haben. Vor allem kommen ganz grosse Probleme auf die Werke zu, die kleinen Erzeuger zu managen, falls dann diese mal aus dem niederen Prozente Bereich herauswachsen. So etwas gibt es noch nirgens im Grossen.
Das andere ist, dass man mit dem Herzen bei der Sache sein sollte und das ist schwierig wenn man an etwas nicht glaubt.
Es wäre viel besser, wenn die Leute, die dran glauben ihr Geld investieren und riskieren würden. Die könnten ja mit vollem Herzen dran arbeiten. Aber unter diesen wird es ja leider nur einen Hauffen geben die gerne predigen aber nichts zur Lösung unternehmen oder riskieren.
beat marti 3.2.2012 06:07
AW: neu Energien erzeugen
das gute am atomausstieg ist,dass endlich,endlich ernsthaft darueber nachgedacht wird,ob und wie wir unsere beduerfnisse anders befriediigen koennten.wo bleibt die innovation? nicht mehr bei kohlebuersten
beat marti 3.2.2012 05:57
Carlo Gobetti 2.2.2012 16:37
AW: neu Energien erzeugen
"Das andere ist, dass man mit dem Herzen bei der Sache sein sollte und das ist schwierig wenn man an etwas nicht glaubt." ich meine dabei die rein technischen grundsaetzlichen fragen,nicht glaubensfragen. rumpelstilzchen hat vor jahrzehnten auch elektromagnetishe induktion,maxwell und wechselstrom gelehrt, diese naturgesetze sind fuer alle gleich,auch wenn man spaeter andere konzepte erarbeitet..und den gruenen fehlt meist tieferes fachwissen.erst im hoeheren bereich fuehrung und kommerz kommen dann die unterschiede zum tragen und dann zeigt es sich au,ob jemand zur innovation faehig ist..wer haette frueher geglaubt,dassd ein mehrfamilienhaus in der schweiz ganzjaerig nur mit solar geheizt und mit warmwasser versorgt werden koennte? wer haette geglaubt,dass heute eine schwere und trotzdem schnelle ministeriale limousine noch etwas eine drittel des treibstoff wie vor 20 jahre verbrauchen wuerde?die gesamte planung der energiebewirtschaftung muss leider wieder bei adam und eva beginnen.
Wunderschönen guten Morgen, guten Tag, guten Abend, alle Redaktoren und Kenner, der Erneuerbaren
Ich möchte euch ALLE zusammen wieder in einem Raum vereinigen, wie zu der alten Schulzeit. Die Wände bilden die obige Thematik und nichts anderes ... Kein Dozent steht vorne. Meinungen sind gefragt. Bitte, bleibt in der Schweiz, hier muss die Zukunft gelöst werden. Verliert euch nicht in Theorien und mahlt nur vertretbare Meinungen, welche man nachvollziehen kann, aus. zB. Jeder Strombezüger könnte zu Hause und an seinem Arbeitsplatz: Vernünftiger Umgang mit der Elektrischen und Energie allgemein, mit Wohlergehen, zu Hause, im Unternehmen, im Alltag ... Diesen Leitsatz bringe ich ein, bei meinen Begehungen und Messungen 1), im Auftrag in Unternehmungen und Verwaltungen ... Ich bin 70Jahre jung und ein www.elektroenergiefahnder.ch Mit freundlichen Grüssen Gobetti Carlo
neue Unternehmen zur Energieerzeugung
Ich frage mich ernsthaft, wie man die so wichtige Frage der Energieversorgung den Marktkräften überlassen kann. Wie kann man erreichen, dass diejenigen, welche aus der Atomenergie aussteigen wollen und auf PV und Windräder setzen dazu bringen, ihr Geld zu investieren/riskieren und entsprechende Unternehmen zu gründen, welche in grossem Stile dann Energie erzeugen ?
Das von den grossen EW's zu verlangen wäre ja so absurd, wie wenn man von einem Unternehmen, welches seit einigen Jahren sich mit Solarenergie befasst verlangen würde, dass dieses Unternehmen nun plötzlich ein AKW plant; etwas woran diese gar nie geglaubt haben.
beat marti 2.2.2012 22:51
Guntram Rehsche 31.1.2012 16:11
nicht a<bsurd,identische techn grundlagen!
...Energie erzeugen ? Das von den grossen EW's zu verlangen wäre ja so absurd, .. nein,ist es nicht.zwar entspricht es nicht ihrem ziel,aber sie haben hoffentlich das fachwissen. und die alternativler werden keienswegs die ew in ernsthafte schwierigkeiten bringen,denn sie werden ohne zweifeln ueberall weiterhin gebraucht.
Stromlücke ist Denklücke
Mal abgesehen davon, dass es in einer Marktwirtschaft keine Engpässe resp. Lücken gibt, sondern der Preis für den Ausgleich von Angebot und Nachfrage sorgt, hält die These von der Stromknappheit in unseren Breitengraden den Fakten nicht stand.
In Deutschland sind derzeit die Windkraftanlagen in der Lage, die wegen der Abstellung von sieben AKW befürchtete Stromlücke bislang absolut auszugleichen. Sodann sind derart viele neue Kraftwerke europaweit im Bau, dass die behauptete Lücke lediglich eine des Denkens ist.
Im Videobeitrag wird behauptet, nur die zentraleuropäischen Ländern planten den Atomausstieg, alle anderen setzten weiterhin auf AKW. Das ist falsch: Erstens ist es weltweit eine klare Minderheit von Staaten, die überhaupt AKW besitzen (rund 40 von 200) oder planen (weitere rund 20). Zweitens wurde im vergangenen Jahr nach Fukushima fast überall zumindest die Bremse angezogen. Unlängst sogar in Holland, wo der geplante Neubau auf Eis gelegt wurde.
Ulrich Schweizer 2.2.2012 16:22
AW: Stromlücke ist Denklücke
Die Holländer waren offenbar gescheiter als die Schweizer. Sie haben den Bau eines weiteren AKW's aufs Eis gelegt.
Also zuerst denken und dann handeln ! Gut so !
Die Schweizer haben ohne zu denken den Atomausstieg beschlossen und den Bau weiterer AKW's unterbunden.
Pfui !
Hermann Scheuber 1.2.2012 17:24
AW: Stromlücke ist Denklücke
Wenn der Kernkraft-Strom durch Biogaskraft-Strom, wie geplant, ersetzt werden muss, wiegen die Primärverluste eben dank der Thermodynamik 25%/0.5 = 50 % , was pro Jahr nur schon beim Grimselwerk Milliarden
Mehrkosten verursacht. Wenn das Ausland dann ohne momentanen Wind und ohne Sonne den bei uns gespeicherten Wasserstrom nicht prompt zurück
erhält, können unsere EW’s ebenso erpresst werden wie unsere Banken.
Es ist also ohne weiteres mit einem 10 fachen EnergieVerlust wie heute zu rechnen! Deshalb können unsere KKW,s noch längstens nicht abgestellt
werden; schliesslich haben wir in Europa nur Böen und keine Tsunamis verursachenden Hurricans, Cyclone und Tornados.
Guntram Rehsche 1.2.2012 11:18
AW: Stromlücke ist Denklücke
Die von Scheuber beklagte Verlust-Stromlücke vo 25 Prozent haben wir bekanntlich beim Atomstrom schon seit je - denn der wird auch in die Pumpspeicher eingespiesen und dann mit 25 Prozent Verlust wieder bezogen. Nur darüber beklagt sich Scheuber nicht.
Hermann Scheuber 1.2.2012 08:55
H. Burri 30.1.2012 17:59
AW: Stromlücke ist Denklücke
Nachdem ja in ganz Europa (ausser bei uns) "Natur"-EW's
gebaut werden, die ihren überschüssigen "Unzeit"-Strom
uns durch neu zu erstellende Leitungen schicken, um unsere Pumpspeicherwerke zu füllen, diesen gelieferten Strom jedoch zu den passenden Zeiten wieder zürück wollen; wir jedoch nur höchstens 3/4 davon wieder liefern können; wer deckt dann diese Verlust-Stromlücke von 25% ? Besonders dann, wenn weder Wind noch Sonne
sich extrem bemerkbar machen.
Gute Frage
Frau BR Leuthard hat am Stromkongress vor ziemlich kritischem Publik ihren ganzen Charme spielen lassen und die „heisse Kartoffel“ erst einmal weitergereicht.
Sie hat die Energieperspektiven 2050 des Bundes zu reinen „Orientierungshilfen“ heruntergespielt und zweitens hat sie die Umsetzung der „Energiewende“ den Marktkräften und dem technischen Fortschritt überlassen. Zudem hat sie die Stromfirmen aufgerufen bei den notwendigen Investitionen die unternehmerischen Risiken zu tragen.
Unsere Regierung macht sich die Dinge damit wirklich sehr einfach. Den Marktkräften überlassen und dennoch ohne Verantwortung später vermutlich wieder dreinreden. Dies wäre typisch für helvetische Politik.
Ich würde jede Wette eingehen, dass dieser Weg nicht zum Ziel führen wird. Irgendwann dürfte die Bevölkerung vermutlich „maulen“ wenn sich Engpässe abzuzeichnen beginnen. Jedes Land hat halt die Politiker, welche es verdient.
Man sollte sich daher mit Vorteil heute schon auf Stromengpässe einstellen.
beat marti 2.2.2012 07:31
Hermann Scheuber 30.1.2012 15:46
verluste 25%thermodynamik,primaerverluste
thermodynamik,primaerverluste:was immer auch unter primaerverluste verstanden werden soll:die totalen verluste bis zum endverbraucher sind bei diesem pumpspeicherbetrieb in der energiebilanz noch viel hoher. wer beschreibt,wie die beduerfnisse des endverbrauchers viel effizienter abdeckt werden koennen?
Alles von den andern
Wir essen Fischfilets von der Nordsee, deshalb brauchen wir keine RestwasserVerordnung. Wir können also überall
Pumpspeicherwerke errichten.
Wir importieren Windstrom von der Nordsee, Sonnenstrom
aus Spanien und wenn möglich bald aus der Sahara, Kohlestrom aus Brunsbüttel und Gasstrom aus Apulien und
den eigentlichen Strom ja aus F.., dem nahen Elsass.
Zu Kaiseraugst sagten wir ja grossmütig "Nein danke".
Nachdem auch für die Kantone als Aktionäre der stark an Gewinn eingebüssten "Schweizerischen EW's" 10 mal weniger herausschauen wird, wird das doch gar nicht so
schlimm sein, den andern den Überschussstrom der Natur
tagsüber zu sammeln, das Wasser hinaufzupumpen und in der Nacht mit 25% Verlust für uns wieder herunterzulassen.
Wie gesagt wir erhalten so ja alles von den andern.
Zum Thema Wasserkraft
Zum Thema Wasserkraft lesen Sie bitte:
http://www.hessenfischer.net/Gew%E4sserschutz/gw_wk_1.htm
Sie werden nicht mehr für die Wasserkraft sein!
Unsere Gewässer sind Schätze der Natur und die dürfen auch nicht in der Schweiz zerstört werden!
Liebe Leser,
nutzt in der Schweiz die Vorteile der direkten Demokratie und verpasst den Zerstörern der Gewässer einen Denkzettel per Volksabstimmung!
Danke!
Winfried Klein
Carlo Gobetti 3.2.2012 09:43
AW: Zum Thema Wasserkraft
Nun, ich kann alle beruhigen.
Wenn die Hydraulik-Versuche im Testlabor abgeschlossen sind, werden ca 3 bis 6000 F-L-W-CG Turbinen eingesetzt, ohne im Wasser bauliche Massnahmen vor zu nehmen.
Die Fischer und Umwelt-Aktivisten werden es sicher verdanken ......
Bitte, einfach abwarten. Man sieht, nicht nur schreiben und reden, sondern Taten müssen folgen.
Das ist mein Beitrag zu den erneuerbaren Energien ........